Dürfen Sie Ihr Firmengebäude nutzen, wie Sie wollen?

Überlegen Sie, im Lager eine Produktionsmaschine aufzustellen, ein Produktionsgebäude zu einem Bürogebäude umzubauen, aus einer Wohnung ein Büro zu machen oder umgekehrt? Fragen Sie sich, ob Ihre Idee baulich möglich und rechtlich zulässig ist?

Was ist eine Nutzungsänderung?

Eine Nutzungsänderung liegt vor, wenn für die neue Nutzung eines Gebäudes oder Grundstücks andere öffentlich-rechtliche Anforderungen als für die bisherige Nutzung gelten und eine neue Genehmigung erforderlich ist. Eine Nutzungsänderung kann auch vorliegen, ohne dass bauliche Veränderungen erfolgen.

Mögliche Beispiele veränderter Nutzung:

  • Lager als Produktionsraum
  • Wohnraum als Gewerberaum
  • Produktionsraum als Gewerberaum
  • Betriebsleiterwohnung als frei verfügbare Wohnung
  • Änderung d. Lager-/ Produktionsartikel

Welche baulichen Aspekte sind bei einer Nutzungsänderung zu beachten?

Geprüft werden müssen unter anderem:

  • Standsicherheit
  • Brandschutzkonzept
  • Wärme- und Schallschutznachweise
  • (Liefer-)Verkehr, Ver- und Entsorgung
  • Strom- und Wasserversorgung
  • Arbeitsstättenrichtlinien
  • Versicherung (insb. Brandschutz)

Was ist bei der Antragstellung auf Nutzungsänderung zu beachten?

Ob eine Nutzungsänderung genehmigungspflichtig ist, darüber informiert die zuständige Bauordnungsbehörde. Erste Hinweise kann ein Abgleich des Nutzungswunsches mit der Betriebsbeschreibung des ursprünglichen Bauantrags liefern. Ein Antrag auf Nutzungsänderung kann aufgrund des Bauplanungsrechts, aber auch aufgrund anderer Vorschriften wie Immissionsschutzrecht, Gewerberecht, Naturschutzrecht, Denkmalrecht u.a. erforderlich sein. Der Antrag muss von einer bauvorlageberechtigten Person (z.B. Architekt) erstellt werden. Dieser Antrag darf nicht dem Bebauungsplan widersprechen. Bei einer Nutzungsänderung ohne entsprechende Genehmigung drohen das Einstellen der Nutzung, Bußgelder und der Abriss nicht genehmigter Veränderungen am Gebäude.

Nutzungsänderung Ihres Firmengebäudes: viaLog bietet Beratung, Planung, Beantragung und Überwachung der Ausführung aus einer Hand

  • Beratung: Prüfung, ob ein Antrag auf Nutzungsänderung und bauliche Veränderungen nötig sind, Einschätzung möglicher baulicher Schwierigkeiten oder behördlicher Auflagen
  • Bestandsaufnahme: Erstellung von Aufmaß und Gebäudeplänen, sofern diese nicht in aktueller oder digitaler Form vorliegen
  • Planung: Planung aller baulichen Maßnahmen für Ihr Gebäude, Budgetkalkulation
  • Genehmigung: Abstimmung aller Punkte mit der zuständigen Bauaufsicht, Erstellung des Bauantrags inkl. sämtlicher Formulare und Pläne
  • Ausführung: Erstellung der Ausführungsplanung, Unterstützung bei der Auswahl der passenden Handwerker, Überwachung und Abnahme der Arbeiten.

Sie können viaLog mit allen diesen Leistungen als Gesamtpaket oder aber mit einzelnen Teilleistungen beauftragen – ganz so, wie es für Ihr Bauvorhaben passt.

Unverbindliches Erstgespräch

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